Verjährungsfristen | Begriffe aus der Inkassowelt verständlich erklärt

24. Februar 2017

Verjährungsfristen

Ob Kaufverträge, Werkverträge oder Mietverträge – im täglichen Leben werden eine Vielzahl von Verträgen zwischen Privatpersonen und/oder Geschäftsleuten geschlossen. Aus diesen Verträgen entstehen Verpflichtungen, wie beispielsweise die Zahlung der offenen Rechnung. Für die Geltendmachung solcher Ansprüche werden bestimmte Fristen vorgeschrieben.

Nach Ablauf der Verjährungsfrist, kann der Gläubiger seine Ansprüche nicht mehr gerichtlich geltend machen. Rechtlich gesehen besteht der Anspruch auf Zahlung zwar weiterhin, doch er wird Probleme haben diesen tatsächlich durchzusetzen.

Grundsätzlich kann eine Verjährung jedoch unter bestimmten Voraussetzungen gehemmt werden oder neu beginnen. Für den Gläubiger ist die Einhaltung dieser Fristen bzw. die Einleitung rechtlicher Schritte besonders wichtig. Beginnen die Verjährungsfristen immer wieder neu zu laufen oder werden unter bestimmten Umständen gehemmt, so besteht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Betreibung der offenen Forderung auch noch nach Jahren.

In Deutschland liegt die regelmäßige Verjährung von Kaufpreisforderungen oder Werklohnforderungen bei drei Jahren. Die Frist beginnt zum 31.12. des Entstehungsjahres und bei Kenntnis des Gläubigers von Anspruch und Schuldner.

Tags:

Über die inkassolution Deutschland GmbH

Wir leben Inkasso aus Überzeugung. Unser Team agiert für unsere Auftraggeber als Vermittler. Wir bauen Brücken zwischen Gläubigern und Schuldnern – immer mit dem Ziel, den bestmöglichen Erfolg herauszuholen.

Unser Team besteht aus qualifizierten Mitarbeitern. Psychologisches Fingerspitzengefühl, Menschenkenntnis und umfassendes Fachwissen trägt jeder von uns mit im Gepäck. Mit uns gehen Ihre Rechnungen auf!

Suchen

0800 – 724 61 10