Liquidität | Inkassobegriffe einfach und verständlich erklärt

24. November 2017

Liquidität

Mit Liquidität wird die Fähigkeit und Bereitschaft bezeichnet, offene Forderungen und Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zurückzahlen zu können. Ist die Liquidität geschwächt oder nicht gegeben, ist der Schuldner zahlungsunfähig und somit insolvent.

Ein Liquiditätsengpass kann auch entstehen, wenn der Schuldner zwar Kapital hat, aber zur Zeit keine freien Gelder zur Verfügung stehen. Die Liquiditätssicherung hat daher die Aufgabe, finanzielle Mittel und liquidisierbare Vermögensgegenstände zum Zweck der fristgerechten Kapitalbeschaffung bereitzustellen.

Neben zu wenig Eigenkapital bzw. der Überschuldung ist mangelnde Liquidität die häufigste Ursache für Unternehmensinsolvenzen. Mangelnde Liquidität kann irgendwann zur Zahlungsunfähigkeit (Illiquidität) führen. Doch auch eine zu hohe Liquidität ist nicht im Sinne eines Unternehmens, da hierdurch starke Rentabilitätseinbußen bewirkt werden. Werden Zahlungsmittel nicht langfristig bzw. mittelfristig angelegt, um eine Verzinsung damit zu erwirtschaften, verliert das Vermögen durch Inflation seinen Wert. Um ein Unternehmen rentabel und wirtschaftlich zu führen, ist daher eine korrekte Liquiditätsplanung unbedingt notwendig.

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